FRÖHLICHE ERNTEZEIT

Diese Serie ist inspiriert von unseren eigenen Streuobstwiesen, von all dem, was dort Jahr für Jahr wächst, reift und irgendwann geerntet wird … von uns, aber eben nicht nur.
Denn während wir vielleicht noch überlegen, ob ein Apfel schon perfekt ist, sind andere längst mittendrin, ganz selbstverständlich … und ohne schlechtes Gewissen. Als wäre es das Natürlichste der Welt, sich einfach zu bedienen.
Und ehrlich gesagt … vielleicht ist es das auch.

Wenn man ihnen dabei zusieht, könnte man fast meinen, sie hätten da etwas verstanden, worüber wir Menschen manchmal erstaunlich lange nachdenken: das feine Gleichgewicht zwischen Geben und Nehmen, zwischen Habenwollen und Teilen, zwischen Fülle und dem Moment, in dem plötzlich weniger da ist als gedacht und es trotzdem reicht.

In dieser Serie geht es um dieses Miteinander, das keiner erklären muss und das sich auch nicht darum kümmert, ob wir es gerecht finden … weil alles miteinander verbunden ist und seinen Platz darin hat. Auch dann, wenn wir kurz versucht sind zu denken: „He, das war eigentlich meiner.“

Vielleicht spürst du beim Betrachten genau das wieder ein Stück mehr: dieses Vertrauen, dass Fülle oft dort beginnt, wo wir aufhören, sie festhalten zu wollen.


MEIN SCHAAATZ!
Für die einen ist es nur eine Birne … für die anderen ist sie die Entdeckung des Tages und der wertvollste Schatz. Sogar ein Schatz mit Zusatzfunktion: Er füllt nämlich bei Bedarf auch den Magen von kleinen, frechen Baumkletterern.
Obwohl es momentan eher so aussieht, als würde diese Birne für alle Ewigkeit – oder bis zur Fäulnis – beschützt und festgehalten werden.
Vielleicht beginnt ja genau dort der wahre Reichtum … in den kleinen Dingen, die plötzlich alles bedeuten.

Acryl/Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm
€ 1.200,-

FETTE BEUTE
Da kommt man in den Garten und zweifelt kurz an seinem Verstand, weil eine vollreife Kirsche über die Wiese fliegt.
Bei näherem Hinsehen entpuppt sich die fliegende Kirsche allerdings als Opfer einer sehr patriotisch gekleideten Hummel. Auch wenn böse Zungen behaupten, der eigentliche Grund für dieses Outfit wäre die perfekte Tarnung.
Wie auch immer … mit der flauschigen Diebin ist im Normalfall gut Kirschen essen, solange man ihr die Beute nicht streitig machen will. „Leben und leben lassen“ ist wie so oft das Rezept für ein harmonisches Miteinander.

Acryl/Öl auf Leinwand, 60 x 50 cm
€ 1.200,-

DICKE FREUNDE
Was das Universum zusammengeführt hat, soll der Mensch nicht trennen.
Und ganz ehrlich: Wer könnte diesem süßen Wesen böse sein, selbst wenn es sich gerade den knackigsten Apfel von allen stibitzt hat?
Der selige Blick und der glückliche Gesichtsausdruck sprechen für sich. Da haben sich zwei gefunden, deren Weg sich erst wieder trennen wird, wenn der mit den unschuldigen Knopfaugen seinen Hunger nicht mehr ignorieren kann.
Bis dahin sind die beiden ein gutes Beispiel dafür, dass die ungewöhnlichsten Freundschaften oft auch die besten sind.

Acryl/Öl auf Leinwand, 30 x 24 cm
€ 600,-

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